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DAS HAUS DER VERDAMMTEN
„Ich habe einen schrecklichen Mann in der Suppe.“
USA / Japan 1982 / O: „The House Where Evil Dwells“ / Prod.: MGM / Länge: 87 Min. / FSK: ab 18
Regie: Kevin Connor / Musik: Ken Thorne / Kamera: Jacques Haitkin / Schnitt: Barry Peeters / Prod.: Martin B. Cohen / Buch: Robert A. Suhosky / LV: James Hardiman Darsteller: Edward Albert (Ted), Susan George (Laura), Doug McClure (Alex), Amy Barrett (Amy), Henry Mitowa (Mönch), Mako Hattori (Okami), Tsuiyuki Sasaki (Shigero) u.a. Im Sog von Stuart Rosenberg’s AMITYVILLE HORROR (1979) folgt dieser öde Spukhaus-Humbug: Das Ehepaar Ted (Edward Albert, PLANET DES SCHRECKENS, 1980) und Laura (Susan George, TINTORERA, 1977) wandert mit ihrer Tochter vorübergehend nach Japan aus. Der mit ihnen befreundete Alex (Doug McClure; DAS GRAUEN AUS DER TIEFE, 1979), der als Botschafter tätig ist, verschafft der kleinen Familie ein besonders kostengünstiges Haus – das aber als verhext gilt. Denn vor über 100 Jahren tötete ein erboster Samurai seine Frau, köpfte deren Liebhaber und brachte sich anschließend selbst um. Seitdem wandeln sie als ruhelose Geister umher, die schon bald Besitz von Ted und Laura ergreifen. Japanische Geister, die unschuldige Amerikaner befallen? Eine frühe Terrorgefahr, die George W. Bush übersah? Offenbar, denn die beiden Eheleute gehen sich bald gegenseitig an die Gurgel und immer unheimlichere Vorfälle gehen in dem Haus vor... Langweilig, monoton und voll schleppender Schwerfälligkeit spult Kevin Connor, bekannt durch seine farbenfrohen Monster- und Saurierspektakel wie etwa CAPRONA (1975) oder TAUCHFAHRT DES SCHRECKENS (1978), seine geistlose Geistergeschichte ab. Auch der fernöstliche Schauplatz und ein paar eingestreute Titten- und Goreszenen können das betuliche Geschehen nicht aufwerten. So wird das Haus der Verdammten zu einem Film der Verdammten.
- „Trivialer Horrorfilm vor fernöstlicher Kulisse, angereichert mit unangenehm drastischen Effekten.“ (LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS)
- „Auch wenn einem der rote Faden bekannt vorkommt, muß man sich nicht unbedingt heimisch fühlen.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)
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weis ich nich
Geschrieben von: regina am 20-06-2006 13:49