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TÖDLICHE VISIONEN USA 1990 / O: „Disturbed“ / Prod.: Second Generation Films / ca. 92 Min. / FSK: ab 16 Regie: Charles Winkler / Musik: Stephen Scott Smalley / Kamera: Bernd Heinl / Schnitt: David Handman / Prod.: Brad Wyman / Buch: Emerson Bixby, Charles Winkler Darsteller: Malcolm McDowell (Dr. Derrick Russell), Geoffrey Lewis (Michael Kahn), Priscilla Pointier (Francine), Pamela Gidley (Sandy Ramirez), Irwin Keyes (Pat Tuel), Clint Howard (Brian), Peter Murnik (Brian), Carrie Lynn (Tina), Adam Rifkin (Gary), Michele Rifkin (Gary’s Mutter) sowie Barbara Babbin, Emerson Bixby, Dean Cameron, Lee Drew, Maria Kelly, Maria Levine u.a. Das in einem Irrenhaus die Ärzte verrückter sind als die Verrückten selbst ist nichts neues, was trotzdem Regisseur und Co-Autor Charles Winkler zu diesem konfusen Psycho-Schmock inspirierte. In einer Paraderolle: Wirrkopf-Spezi Malcolm McDowell als sadistischer Gehirn-Klempner Dr. Russell, dem die Titel gebenden tödlichen Visionen plagen. In seiner Nervenheilanstalt sprang einst eine seiner Patientinnen vor den Augen ihrer Tochter in den Tod, zehn Jahre später stirbt das Model Sandy (Pamela Gidley) auf schreckliche Weise. Doc Russel ist natürlich der Übeltäter, der die jungen Frauen in den Tod trieb, da er sich gerne mal an seinen Patientinnen vergeht. Mit Hilfe des Patienten Michael Kahn (Geoffrey Lewis) läßt er Sandy’s Tod als Selbstmord hinstellen. Da verschwindet ihre Leiche – und läßt den armen Dr. Russell nicht mehr los... Haarsträubende Klapsmühlen-Geschichte aus der Rubrik „Irre heilen Irre“. Auf der Habenseite sind die ausgezeichnete Kamera und ein bestens aufgelegter Malcolm McDowell, der in guter Gesellschaft ist: Irwin Keyes (DAS SCHWEIGEN DER HAMMEL; DAS HAUS DER 1000 LEICHEN) und Clint Howard (CARNOSAURUS; C2 – KILLERINSEKT) sind auch mit dabei. „The Doctor is in... but out of this mind!” „...innovativer Irrenhaus-Thriller, der durch den abgeschlossenen Handlungsort der geschlossenen Irrenhaus-Anstalt zu einem hintergründigen, klaustrophobischen Alptraum wird.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)
„Charles Winkler, der wahrscheinlich nur Filme machen darf, weil sein Vater der bekannte US-Produzent Irwin Winkler ist, versucht die absurde Irren-Stimmung von Formans EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST oder Hitchcocks IMMER ÄRGER MIT HARRY heraufzubeschwören – und steht dabei leider völlig auf verlorenem Posten.“ (TIP)
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