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Man-Eater „Gyros für Fortgeschrittene.“ (Aron Boone, KANNIBALEN!) I 1980 / O: „Antropophagus“ / AT: „The Antropophagus Beast“; „The Beast”; „The Grim-Reaper“; „The Savage Island” / Länge: 87 Min. / FSK: --- Regie: Joe D’Amato (=Aristide Massaccesi) / Musik: Marcello Giombini / Kamera: Enricco Biribicchi / Buch: Luigi Montefiori, Joe D’Amato Darsteller: George Eastman [aka Luigi Montefiori] (The Man-Eater / Nikos Karamanlis), Tisa Farrow (Julie), Saverio Vallone (Andy), Vanessa Steiger (Mary), Margaret Donnelly (Henriette), Mark Bodin (Daniel) sowie Bob Larson, Rubina Rey, Simone Baker u.a. Und wieder wurde ein Mann Opfer der Umstände: Da war mal ein griechischer Millionär namens Nikos Kamel, äh Karamell, äh Karamanlis, der in Seenot geriet und kurzerhand Frau und Kind verspeiste. Er hatte sie halt zum Fressen gern. Unser Vorzeige-Kannibale strandete auf einer kleinen, bewohnten Insel und dort ließ er sich’s so richtig schmecken. Nikos Karamanlis ist jetzt der Man-Eater; vom Millionär zum Fresssack. Jahre später besuchen einige Urlauber (u.a. Tisa Farrow, Mia’s Schwester!) die menschenleere Insel, ohne zu wissen wer da im Kellergewölbe einer Villa herum schleicht. Schmidtchens Schleicher jedenfalls nich’... Geschmacklos wäre noch eine Auszeichnung für dieses widerlich-liederliches Machwerk; all die, die bereits SCREAM für abartige Horrorunterhaltung halten, werden hier das große Kotzen kriegen. Langweilig und ohne ein Fünkchen Spannung kurbelte Gossenregisseur Joe D’Amato (SADO – STOSS DAS TOR ZUR HÖLLE AUF) diesen Mistfilm runter, der nur auf abstoßende Ekelszenen ausgerichtet ist: Der absolute Gipfel war für viele die berühmt-berüchtigte Szene, in welcher der Man-Eater einer Schwangeren den Fötus entreißt und verspeist (angeblich wurde ein Kaninchenkadaver verwendet). Splatter-Trash der dümmsten Sorte, pfui! Die finale Schlussszene endet damit, daß George Eastman ein Messer in den Wanst gerammelt bekommt und seine hervor quellenden Innereien auffrisst. Selbstverliebtes Arschloch!
- 1981 gab’s noch eins drauf und zwar in der Fortsetzung AUSGEBURT DER HÖLLE. D’Amato-Kumpel George Eastman alias Luigi Montefiori, der mit seiner Rolle einen zweifelhaften Kultstatus genoss, aber in Echt eigentlich ein netter Zeitgenosse sein soll, attackierte die Horrorfans mit noch mehr Nonsens-Streifen wie etwa IN DER GEWALT DER ZOMBIES (1980), INSEL DER ZOMBIES (1981) und der MAD MAX-Kopie ENDGAME (1983). Tisa Farrow glänzte 1979 mit schauspielerischer Abwesenheit im Fulci-Schocker WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES. Man sagt, daß sie später als Taxifahrerin in New York tätig wurde...
- „Splatterkult der widerlichsten Sorte, der seine Fans mit einer extrem einfältigen Story, schlampiger Regiearbeit und dürftigsten Darstellerleistungen beglückt.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
- „Was bleibt, ist vordergründige Effekthascherei...“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)
- „Joe D’Amatos widerwärtige, sich genüsslich im Blute suhlende Schlächter-Orgie ist tatsächlich eine dermaßen perfide Attacke auf Magen und Geist, dass es einem schwer fällt, seiner Empörung Ausdruck zu verleihen, ohne in Gossenjargon zu verfallen.“ (Ronald M. Hahn & Rolf Giesen, DAS NEUE LEXIKON DES HORRORFILMS)
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Geschrieben von: Gast2 am 22-04-2007 19:14
Ist fast genauso mies wie "Mutiert" (Crying Fields)!!!