Prodotti e trattamenti cosmetici
“Kritiker sind blutrünstige Menschen, die es nicht bis zum Henker gebracht haben.” (George Bernard Shaw)
filme | a | b | c | d | e | f | g | h | i | j | k | l | m | n | o | p | q | r | s | t | u | v | w | x | y | z | 0-9
You are in:
Kampf der Roboter
(3 Stimmen)
 

Views : 5832

Veröffentlicht in : Filme, K

KAMPF DER ROBOTER

 

USA 1990 / O: „Crash And Burn” / Prod.: Full Moon Entertainment / Länge: 81 Min. / FSK: ab 18 

Regie: Charles Band / Musik: Richard Band / Kamera: Mac Ahlberg / Schnitt: Ted Nicolaou / Ausf. Prod.: Charles Band, Debra Dion / Prod.: David DeCoteau, John Schouweiler / Buch: J. S. Cardone / SFX: David Allen / Make-up-Effekte: Greg Cannon 

Darsteller: Paul Ganus (Tyson), Megan Ward (Arren), Ralph Waite (Lathan Hooks), Bill Moseley (Quinn), Eva LaRue Callahan (Patricia), Jack McGee (Winston Wickett), Elizabeth Maclellan (Sandra), John Chandler (Bud), Kristopher Logan (Scratch), Katherine Armstrong (Christie)

 

KAMPF DER ROBOTER ist, wie fast alles was B-Movie-Produzent Charles Band als Regisseur anpackt, ganz, ganz große Kacke. Es ist übrigens eines der früheren Werke seiner Firma Full Moon Entertainment, die er flugs aus dem Boden stapfte, nachdem die legendären Empire-Pictures-Studios mit Stuart Gordon’s Sci-Fi-Flop ROBOTJOX (1989) Pleite gingen. Ironischerweise mutet K(R)AMPF DER ROBOTER wie eine inoffizielle Fortsetzung davon an, was auch auf den 1993 von Papa Albert Band inszenierten ROBOT WARS (hierzulande praktischerweise unter ROBOTJOX 2 erschienen) zutrifft. So hat hier z.B. einer der kämpfenden Riesenroboter aus ROBOTJOX gegen Ende einen enttäuschenden und recycelten Kurzauftritt. Bis dahin vergeht allerdings (trotz „nur“ 81 Minuten) viel, viel Zeit, die der geneigte Zuschauer mit Langeweile und Einfallslosigkeit überbrücken muß.

In nicht allzu ferner Zukunft: Die Erde ist von UV-Strahlen verseucht, der Riesenkonzern UNICOM hat nach dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft die Marktherrschaft übernommen. Ein Auftrag verschlägt den Kurier Tyson (Paul Ganus) zu einer kleinen Fernsehstation. Ein aufkommender Sturm schneidet ihn und die dortigen Mitarbeiter von der Außenwelt ab. Bald kommt’s zu den üblichen seltsamen Vorfällen, bei denen der Chef des Senders, Lathan Hooks (Ralph Waite, DIE WALTONS), getötet wird. Es erhärtet sich der Verdacht, daß UNICOM einen als Techniker getarnten Sintoiden eingeschleust hat...

Ein uninteressanter und überflüssiger Dark-Future-Quickie, bei dem man die wenigen guten Einfälle an einem Finger abzählen kann. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich das Nichts an Handlung über sich ergehen lassen will, nur wegen zwei, drei (nicht gerade Aufsehen erregenden) Spezialeffekten gegen Ende. 

  • Filmdebütantin Megan Ward geriet in AMITYVILLE – FACE OF TERROR (1992), dem fünften Teil der endlosen Spukhaus-Saga, in dämonische Einflüsse, in der Parodie FREAKED (1993) mutierte sie zum Monster, in MTV’s schräger Kakerlaken-Klamotte JOE’S APARTMENT gab sie eine Umweltschützerin und in der leider nur eine Staffel währenden Sci-Fi-Serie DARK SKIES (1996/97) spielte sie Kimberly Sayers, die Freundin von John Leonguard, die von Aliens in Besitz genommen wird. Für Charles Band stand sie neben dem Virtual-Reality-Quatsch CYBER WORLD (1993) außerdem in den müden Billigfortsetzungen TRANCERS II (1991) und TRANCERS III (1992) als Ex-Frau des durch die Zeit reisenden Cops Jack Deth vor der Kamera. Bill Moseley hatte seine großen Auftritte als Chop Top in TEXAS CHAINSAW MASSACRE 2 (1986) sowie als Otis in DAS HAUS DER 1000 LEICHEN (2003) und der Fortsetzung THE DEVIL’S REJECTS (2005). 

  • Der dicken Jack McGee, hier als schmieriger Moderator Winston Wickett zu sehen, war in der kurzlebigen Sci-Fi-Serie SPACE RANGERS (1993) mit dabei, die nach nur 6 Folgen abgesetzt wurde. In Großproduktionen steht sein Name meistens weiter unten im Abspann, dennoch ist er gut im Geschäft, so sah man ihn u.a. als Barmann in THE HIDDEN (1987) und BREAKDOWN (1997), als Polizist in THE DOORS (1991), als Sheriff in BASIC INSTINCT (1992), als Detective in THE PROPHECY III (GOD’S ARMY III, 2000) und DOMINO (2005) sowie als Waffenshopbesitzer in L. A. CRASH (2004) 

  • Der Regisseur und Drehbuchautor J. S. Cardone inszenierte für Full Moon die blutige ALIEN-Variante SHADOWZONE (1990); losgelöst von Charles Band (und auf den Spuren von Kathryn Bigelow’s NEAR DARK (1987) wandelnd) stammt auch der gelungene, finstere Vampir-Horror THE FORSAKEN (2001) von ihm. 

  • Das bewährte Empire Pictures/Full Moon-Team kam zusammen: Komponist Richard Band (RE-ANIMATOR I & II; FROM BEYOND), Cutter Ted Nicolaou (ROBOTJOX), der auch als Regisseur arbeitet (TERROR VISION), SFX-Profi David Allen und Kameramann Mac Ahlberg.   

  • „Natürlich klaut KAMPF DER ROBOTER bei anderen Filmen, aber die Story ist durchaus ansehbar – und das ist mehr, als man über 98% aller nach BLADE RUNNER entstandenen SF-Filme sagen kann.“ (Volker Jansen & Ronald M. Hahn, LEXIKON DES SCIENCE FICTION FILMS)

 

 

   

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

   (0 Stimme)

 


Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  This image contains a scrambled text, it is using a combination of colors, font size, background, angle in order to disallow computer to automate reading. You will have to reproduce it to post on my homepage
Enter what you see:

   
   

Keine Kommentare vorhanden



mXcomment 1.0.9 © 2007-2009 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< zurück   weiter >

Richtig schlechten Geschmack hatten:

Heute244
Gestern321
Woche1194
Monat2556

Login

Neue Kritiken

26. November 2008
30. Oktober 2008
29. Oktober 2008
16. Oktober 2008
14. Oktober 2008
12. Oktober 2008
11. Oktober 2008
09. Oktober 2008
29. September 2008
26. September 2008
21. September 2008
20. September 2008
03. September 2008
30. August 2008

  rss20.gif