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AIRTIGHT MÖRDERISCHES LABYRINTH USA 1999 / O: „Airtight“ / Prod.: Paramount / Laufzeit: 89 Min. / FSK: ab 16 Regie & Buch: Ian Barry / Musik: Roger Mason / Kamera: Martin McGrath Darsteller: Grayson McCouch (Rat Lucci), Andrew McFarlane (Conrad), Tasma Wilton (Virg), Marshall Napier (Noscrum) sowie Grant Piro, Danny Adcock, Richie Singer u.a. Nicht unbedingt mit großen Geistesgaben gesegnetes Sci-Fi-TV-Movie, dem auch alle Konventionen als derartige Produktion angehaftet sind. Wieder einmal soll hier eine finstere, nicht allzu ferne Zukunft gestaltet werden: In AIRTIGHT, diesem künstlerischen Offenbarungseid von Ian Barry, geht’s um Macht, Mord, Korruption, politische Intrigen, Geldgier ... In dieser Zukunft nun also dreht die immer noch präsente Mafia der restlichen Erdbevölkerung den Sauerstoff ab, denn sie ist der Meinung: Wer Luft atmen will, soll gefälligst dafür bezahlen! Ein gewisser Grayson McCouch, man brauch‘ sich nicht zu schämen, wenn man ihn nicht kennt, spielt Rat Lucci, der gegen die üblen Schurken ankämpft – nur was der hier insgesamt darstellen sollte, das weiß ich auch nach mehrmaligen Betrachten immer noch nicht... Ökologische und gesellschaftskritische Aspekte hatte Barry offenbar nicht im Sinn gehabt, ich konnte jedenfalls beim besten Willen nichts davon ausmachen. Nur was war‘s dann ? Eine billige Mischung aus Dark-Future-Sci-Fi, Politkrimi und diversen Klamauk-Idiotien ... Seinen einsamen Höhepunkt an dahindümpelnder Dümmlichkeit erreicht AIRTIGHT, wenn McCouch im Frauen-Fummel (á la WENN DIE TOLLEN TANTEN KOMMEN) auftritt. Dieser Film macht sich mit seinen beknackten Einfällen einfach nur selbst lächerlich. Und strunzlangweilig isser auch noch. Eine wahre Luftnummer.
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