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Sleepstalker
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Sleepstalker

„Sandmann, lieber Sandmann es ist noch nicht so weit. Wir sehen erst den Abendgruß, ehe jedes Kind ins Bettchen muß. Du hast bestimmt noch Zeit...“  

USA 1995 / O: „Sleepstalker: The Sandman’s Last Rites“ / AT: ,,Sleepstalker: Formel der Unsterblichkeit” / Prod.: Prism Pictures / Länge: 98 Min. / FSK: ab 18

Regie: Turi Meyer / Musik: Jim Manzie, Lee Curreri (Song) / Kamera: Michael G. Wojciechowski / Schnitt: Fred Wadell Ausf. Prod.: Barry L. Collier, Harmon Kaslow / Prod.: Luigi Cingolani, Brian Patrick O’Toole, Al Septien / Buch: Al Septien, Turi Meyer / Make-up-Effekte: Mike J. Regan, Gary J. Tunnicliffe / SFX: Chris Walker

Darsteller: Michael Harris (The Sandman), Jay Underwood (Griffin), Kathryn Morris (Megan), Michael D. Roberts (Priester), William Lucking (Detective Worth), Kathleen McMartin (Dana), A. J. Glassman (Kenny), Ken Foree (Det. Rolands), Marc McClure (Vater), Caryn Richman (Mutter) sowie Christopher Boyer, Carmen Mormino, Lillian Hurst, Vincent Berry, Joey Andrews [= Giuseppe Andrews], T. S. Meyer, Michael Faella, Peter M. Vasquez

17 Jahre sind es her als der Junge Griffin mit ansehen musste wie seine Eltern von einem bestialischen Serienkiller (Michael Harris), der sich selbst „Sandmann” nennt, getötet wurde. Nun endlich naht der Tag der Hinrichtung, der Sandmann soll endlich schlafen gehen. Er will aber nicht. Stattdessen erhält er von einem Satans-Priester (Michael D. Roberts) eine mysteriöse Weihe, die ihm nach dem Tod erlaubt als Dämon zurück zu kehren. Allerdings nur für wenige Tage, dann verfällt seine Unsterblichkeit. Es sei denn, dem Sandmann gelingt es Griffin (Jay Underwood), inzwischen ein junger Mann, zu töten...

Sand im Getriebe... Zwei Filme von Wes Craven mussten Turi Meyer (CANDYMAN III) unheimlich beeindruckt haben: NIGHTMARE ON ELM STREET (1984) und SHOCKER (1989). Da paßt es auch, daß sich der Bösewicht als überflüssige Nachgeburt von Freddy Krueger und Horace Pinker entpuppt, der man ein paar besonders dümmliche Sprüche ins Maul legte. Auch wenn die stimmige Einleitungssequenz so einiges versprach und ein Handvoll netter Morphing-Effekte von sich ständig verwandelndem Sand hübsch anzusehen sind, ist SLEEPSTALKER kein großer Beitrag. Dafür sind die Darsteller zu blaß, die Geschichte zu bekannt und die Regie einfach zu fade.  

  • William Lucking hatte in „Star Trek: Deep Space Nine“ eine wiederkehrende Rolle als einarmiger Bajoraner Furel, der mit Kira Nerys im Untergrund kämpfte. Eine kleine, unbedeutende Nebenrolle bekam Ken Foree (DAWN OF THE DEAD) ab, der hier, wie in den beiden Brian-Yuzna-Filmen FROM BEYOND (1986) und THE DENTIST (1994), als Polizist zu sehen ist.

  • „Die Story ist zwar nicht neu, wurde aber spannend und mit vielen hübschen Effekten inszeniert.“ (CINEMA)

  • „Nach der stimmungsvollen Einleitungssequenz sinkt SLEEPSTALKER immer mehr zu einer faden Freddy-Krueger-Variation ab, in der der Sandmann mit dummen Sprüchen seine Opfer heimsucht.“ (MOVIESTAR)

  • „Langweilig, klischeebeladen und ohne jegliche Eigendynamik helfen dem Horrorflick auch einige lächerliche Effekte nicht weiter, dem monotonen Sandmann Serienpotential zu verleihen.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)

  • „Die Minuten zwischen den Horrorszenen kommen von Mal zu Mal länger vor, vor allem wenn man bedenkt, wie trivial sich Dialoge und Darsteller begeben.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)




 
 

   

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