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USA 1997 / O: „Terminal Force II“ / Prod.: Interlight Pictures / Länge: 84 Min. / FSK: ab 18 Regie: Nick Davis / Musik: Nicholas Rivera / Kamera: Russell J. Lyster / Prod.: Nile Niami, Patrick Choi, Gregory Vanger / Buch: Cary Solomon, Chuck Konzelman Darsteller: Xavier De Clie (Tarkin), Richard Moll (Kyla), Lisa Robin Kelly (Davin), Stewart Finlay McLennan (Sentar), Pat Asanti (D’Shack), Richard Herd (Präsident Bradford) sowie Glenn Fogley, Lawrence Duffy, Carlos A. Cestero, Jasper Schellekens u.a. Nicht nur Filme wie diese, auch die Erde hat ausgedient. So wird es zumindest in der plump-langweiligen Fortsetzung des prallbusigen Brigitte-Nielsen-Weltraum-Abenteuers TERMINAL FORCE geschildert. Hier dient der blaue Planet nur noch als Strafkolonie, die von Kyla (Von Richard Moll haben wir die Nase voll!), seinen barbarischen Horden und einem kampfgeilen Eingeborenenstamm bewohnt wird. Wir erinnern uns: Kyla war der üble Schurke mit Bud-Spencer-Figur, der Brigitte an die Möpse wollte oder was auch immer. Ausgerechnet dieser elende Schweinehund kriegt den Präsidenten der Föderation (Richard Herd) in die Hände, der mit seinem Enkel, einem Trupp Bodyguards und dem üblichen Gewimmel in zwei Rettungsshuttles auf die Erde krachte. Kyla entpuppt sich als der Sohn des Präsidenten, der ihn erpresst, um von dieser Ödnis wegzukommen und das All zu erobern. Ein Glück das es da Tarkin (Xavier De Clie auf Van Damme-Niveau) gibt, der auf die Erde verbannt wurde, weil er den Mord an seine Frau rächte. Gemeinsam nimmt man den Kampf gegen Kyla auf. Nicht ankämpfen sollte man gegen die müden Äuglein, die zwischenzeitlich immer mal wieder zu klappen, denn es gibt keinen Grund sie offen zu halten. Verpassen tut man hier nichts tun. Die ersten zehn Minuten, die im Weltraum spielen, sind noch ganz annehmbar, doch wenn der Herr Präsident auf die olle Erde knallt, wird TERMINAL FORCE II zum ganz, ganz furchtbaren Billig-Mix aus DIE KLAPPERSCHLANGE und FLUCHT AUS ABSOLOM – wenig mitreißend von Nick Davis inszeniert, der zum ersten Teil das Drehbuch schrieb, welches kaum besser war als dieser ideenarme Storyklau. Wenn dann Kyla mit seinem Geschnacks auftaucht, denkt man nur noch an MAD MAX – und: Ich will raus hier. Was dann kommt, sind pausenlose Kloppereien und Prügeleien – Juhuu, dazu brauch’s nämlich kein Drehbuch! – und ein lausiges Finale, nach dem eh alles wieder in Butter ist. Doch gar nichts ist in Butter – nicht, wenn noch länger solche Filme gedreht werden! Veteran Richard Herd spielte in der Polizistenserie T. J. HOOKER William Shatner’s Vorgesetzten (1982-85), den hinterhältigen Außerirdischen John in V (1983), Admiral Noyce in SEA QUEST DSV (1993/94) und Admiral Paris, Tom Paris’ Vater, in den späteren Folgen von STAR TREK – VOYAGER.
„Wollen wir nur hoffen, daß wenigstens die paar Bauern auf Puerto Rico, auf deren Feldern TERMINAL FORCE II abgedreht wurden ist, etwas von den Dollars hatten.“ -Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR-
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