Prodotti e trattamenti cosmetici
filme | a | b | c | d | e | f | g | h | i | j | k | l | m | n | o | p | q | r | s | t | u | v | w | x | y | z | 0-9
You are in: Home arrow Filme arrow I 
Invasion vom Mars (1953)
 

Views : 4126

Veröffentlicht in : Filme, I

INVASION VOM MARS

 

Das kommt von diesen idiotischen Zukunftsromanen. Solche Schmöker sind Gift für Kinder!“

USA 1953 / O: „Invaders from Mars“ / Prod.: National Pictures Corporation / Länge: 81 Min.

Regie: William Cameron Menzies / Musik: Raoul Kraushaar / Kamera: John Seitz / Prod.: Edward L. Alperson / Buch: Richard Blake

Darsteller: Helena Carter (Dr. Pat Blake), Arthur Franz (Dr. Stuart Kelston), Jimmy Hunt (David MacLean), Leif Erickson (George MacLean), Hillary Brooke (Mary MacLean), Morris Ankrum (Colonel Fielding), Max Wagner (Sgt. Rinaldi) sowie Janine Perreau, Bill Phillips, Milburn Stone, John Eldridge, Luce Potter u.a.

 

Eine kleine Fußnote hat er doch gesetzt, dieser herrlich tumbe SF-Schundi, der in die Analen der Filmgeschichte eingehen wird als erster „richtiger“ Invasionsfilm, der in Farbe gedreht wurde. Zugleich war es auch die letzte Arbeit von William Cameron Menzies, von dem 1936 die H. G. Wells-Verfilmung VON KOMMENDEN TAGEN stammt. Der kleine David MacLean, Dreikäsehoch in Personalunion, traut seinen Augen nicht, was er da hinterm Haus sieht: Die Landung eines UFO’s! Seine Eltern glauben ihm zunächst kein Wort, bis sich Davids Vater, der in einer Atomfabrik an der Entwicklung einer geheimen Waffe arbeitet, aufmacht, der Sache auf den Grund zu gehen. Als er wiederkehrt, ist er wie verwandelt. Mehr und mehr Menschen aus Davids Umgebung nehmen eine befremdliche Kälte an. Mit Dr. Blake vom Gesundheitsamt und dem Wissenschaftler Kelston kann er jedoch die Armee mobilisieren, die den Landeplatz der feindlichen Invasoren einnehmen... – zeitgenössische, gar nicht so kleine, dafür aber grüne Marsianer mit gut sichtbaren Reißverschlüssen.

Ein Film, der dem puren Militarismus huldigt und jederzeit den Geist des kalten Krieges atmet. Da werden minutenlang Bilder von vorbei fahrenden Panzern und Army-LKW’s gezeigt, die sagen sollen: Wie werden’s den Marsianern schon zeigen – und den Kommunisten sowieso! Ein Film also ganz im Sinne von George W. Bush, Amerikas wunderbare Oberpappnase. Kommunisten, Islamisten oder Marsianer – Feindbilder ändern sich oder bleiben die gleichen, je nach Zeit. Wichtig bleibt die Aussage und so offenbart INVASION VOM MARS den absoluten Höhepunkt an patriotischer Dämlichkeit in nur einer Dialogzeile: „Panzer! Immer wieder ein imponierender Anblick für uns.“ Gesprochen des von Morris Ankrum grobschlächtig dargestellten Oberst Fielding, der die außerirdischen Sklaven kurzerhand als Affen tituliert. Dem altklugen Bengel David, der zu Gott betet, seine Eltern liebt und dem trotzdem ein ordentliche Tracht Prügel gut tun würde, gelingt es im Handumdrehen und viel zu schnell der naiven Seelsorgerin Dr. Blake und dem hölzernen Astronomen Kelston von der außerirdischen Invasionsgefahr zu überzeugen. Platz für tiefere Dimensionen bleibt kaum, zudem verhalten sich die „Befallenen“ (u.a. David’s Eltern und die zwei Polizisten) mal wieder viel zu auffällig, rennen stocksteif durch die Kante, als hätten sie ’nen Kleiderbügel im Hintern stecken und quasseln mit roboterhafter Stimme wirres Zeug. Das man an die Thematik ganz anders herangehen kann, bewiesen einige eindrucksvolle, humanistischer gesinnte Genre-Beiträge aus jener Zeit: DAS DING; DIE DÄMONISCHEN; GEFAHR AUS DEM WELTALL und natürlich Robert Wise’s unvergleichlicher DER TAG, AN DEM DIE ERDE STILL STAND. 1986 inszenierte Kettensägen-Pionier Tobe Hooper das effektbetonte Remake mit Karen Black, Timothy Bottoms und Louise Fletcher.  

   

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 


Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  This image contains a scrambled text, it is using a combination of colors, font size, background, angle in order to disallow computer to automate reading. You will have to reproduce it to post on my homepage
Enter what you see:

   
   

Keine Kommentare vorhanden



mXcomment 1.0.8 © 2007-2008 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< zurück   weiter >

Neue Kritiken

03. September 2008
30. August 2008
29. August 2008
18. August 2008
28. Juni 2008
27. Juni 2008
18. Juni 2008
08. Juni 2008
02. Juni 2008
24. Mai 2008
19. Mai 2008
16. Mai 2008
14. Mai 2008