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HELL’S HIGHWAY „Unbefugte werden aufgegessen.“ USA 2003 / O: „Detour“ / Länge: 87 Min. / FSK: ab 18 Regie + Schnitt: Steve Taylor / Musik: Joey Peters / Kamera: Cort Fey / Ausf. Prod.: David Michael Latt, David Rimawi / Produzenten: Steven Grabowsky, Susan Wright / Buch: Steven Grabowsky, Steve Taylor Darsteller: Ashley Elizabeth (Tara), Aaron Buer (Loopz), Jill Jacobs (Harmony), Brent Taylor (Neil), Kelsey Wedeen (Cashie), Micky Levy (Queen Freak) sowie Jessica Osfar, Anthony Connell, Ryan De’Rouen u.a WRONG TURN von Rob Schmidt brachte sie wieder zurück auf die Leinwand: die Kannibalen. Da der harte Hinterwald-Schocker sich an den Kinokassen gut machte, ist es kaum verwunderlich, daß irgendwelche Billigfilmer ihren Senf dazugeben mußten. Während Schmidt einen durchaus ernst gemeinten, gänzlich humorfreien Backwood-Streifen ablieferte, konnten sich Regie und Buch in diesem abschreckenden Beispiel an filmischer Grausamkeit, vor allem in der ersten, komplett langweiligen halben Stunde, nicht mit spätpubertären Zoten zurück halten. Die Story: so öde wie die Wüste, in der sie spielt. Da sind ein paar saudämliche Teenager (die übliche Zicken-Trottel-Vollproll-Titten-Tussi-Fraktion), die nach einer Raveparty die Warnungen eines irren Tankstellenwächters (blöd: Anthony Connell) ignorieren und mit ihrem Gefährt auf einer scheinbar verlassenen Straße direkt einem Kannibalenstamm entgegenfahren. Der Beginn einer blutigen Jagd nach frischem, jungen Fleisch, die im ulkigen Auftritt von Ober-Kannibalin Queen Freak (lächerlich: Micky Levy als eine Art Leatherface-Emanze) gipfelt... Eine Handvoll Splattereffekte und jede Menge dummes Gequatsche, mehr hat Regisseur Taylor wirklich nicht drauf. Also: Kein weiteres Wort über den nervtötendsten Soundtrack seit der Erfindung von Dieter Bohlen, kein Wort über fehlende Spannung, null Atmosphäre, den grauenhaften Dialogen und der ätzenden Synchro. Kein Wort über die Macher, die man kommentarlos am titelgebenden HELL’S HIGHWAY aussetzten sollte – nackt, geteert und gefedert! Und erst recht kein weiteres Wort über die dussligen Schauspieler-Azubis, denen man die nächste Kannibalenhorde an den Hals wünscht. Kein weiteres Wort über diesen Film.
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