Views : 3437 |
Veröffentlicht in : Filme, D |
D A R K F O R E S T Aliens des Grauens „Zeig mir dein Blut, Kreatur!“ (Doc Roller) USA 1992 / O: „Seedpeople“ / AT: „The Seed“; „Sway“ [alter VHS-Titel] / Prod.: Full Moon Entertainment / Laufzeit: 78 Min. / FSK: ab 16 Regie: Peter Manoogian / Musik: Bob Mithoff / Kamera: Adolfo Bartoli / Ausf. Prod.: Charles Band / Prod.: Anne Kelly / Buch: Jackson Barr / SFX: Magical Media Industries, Inc. Darsteller: Sam Hennings (Tom Bains), Andrea Roth (Heidi Tucker), Dane Whiterspoon (Brad Yates), Bernard Kates (Doc Roller), Holly Fields (Kim Tucker), John Mooney (Frank Tucker), Anne Betancourt (Mrs. Santiago), Sonny Carl Davis (Burt Mosely) sowie David Dunard, Charles Bouvier, J. Marvin Campbell Schlecht, schlechter, Charles Band: Kometenforscher Tom Bains (öde: Sam Hennings) ist in seine alte Heimat gekommen, um einen Vortrag über Kometen zu halten und die Stelle zu untersuchen, die dem Örtchen seinen Namen gab: Comet Valley. Denn vor über 500 Jahren schlug dort tatsächlich ein Komet ein. Die Problemchen mit seiner werten Ex, in deren Pension Bains sich niedergelassen hat, treten schnell in den Hintergrund, denn üble Mächte nehmen das Kaff schleichend in Besitz. Zu spät kommt er der schrecklichen Wahrheit auf die Spur: Mittels Samenübertragung werden immer mehr Bewohner Opfer der Aliens. Mit dem durchgeknallten Doc Roller (Bernard Kates) nimmt Tom Bains den Kampf gegen die Körperfresser auf... Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um diese auf eine Original-Idee von Charles Band basierende Geschichte nicht einfach nur besoffen auf einen Bierdeckel zu kritzeln, sondern auch noch zu einem ganzen Film zu verarbeiten? Peter Manoogian, der für Band’s Empire-Pictures-Studios Knaller wie ELIMINATORS (1986) und ARENA (1989) vom Stapel ließ, und der Rest der emsig arbeitenden Full-Moon-Truppe waren so frei und setzten den Quatsch so gut in den Sand wie sie konnten. Selbst zur Entstehungszeit des Don-Siegel-Klassikers DIE DÄMONISCHEN (1956), dem unerreichten Vorbild, wäre SEEDPEOPLE ziemlich daneben gewesen und auch sonst ist dieser haarsträubende Unfug einer der schrecklichsten Versuche die Thematik von Philip Kaufman’s Remake DIE KÖRPERFRESSER KOMMEN (1978) erneut aufzubereiten. Die betulich-langweilige Invasion wird nur noch von den lächerlichen Monster-Kreationen übertroffen: Mal purzeln sie CRITTERS-mäßig durch die Botanik, dann fallen sie blutrünstig über ihre Opfer.
„Stellvertretend seien hier nur die äußerst simplen Effekte und die hochgradig peinlichen Monsterfigürchen genannt, die weder begeistern noch den geringsten Nervenkitzel erzeugen können.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
|
|
|