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“Als Achtjähriger sah ich SINDBADS SIEBENTE REISE – und ich war hin und weg. Ich fragte meine Mama, wer solche Filme macht – und sie antwortete, dies sei der Regisseur. Von da an wollte ich Regisseur werden.” (John Landis)
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Letzte Aktualisierung 08/22/2008 23:57:31
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Total number of comments: 2

Title article: 28 Days Later
Date: 2008-11-06 09:16:31
Level: comment
einer der besten ernsthaften Zombiefilme
...ist für mich 28 Days later, weil er das Genre Zobiefilm nur (und das aber brilliant) als Aufhänger für eine, zugegeben hammerharte Kritik an der modernen Gesellschaft, am Militarismus und an dem in uns anscheinend nie ganz zu verdrängenden naiven Fortschrittsglauben benutzt. Alles wird gut! Von wegen... 
Besonders beeindruckend waren für mich die Szenen des menschenleeren London. 28 Days later konfrontiert den Zuschauer mit einem Realismus, der die surreale Gefahr "Zombie" so darstellt, dass man unterschwellig eben auch andere, durchaus reale Gefahren zu spüren bekommt. 
Definitiv eine Bereicherung des Zombiegenre. Überzeugende Schauspieler, sehr gut gefilmt und geschnitten, nur mit kleinen Abstrichen am Drehbuch. 
P.S. 28 Weeks later ist eines der besten Sequels, dass ich in den letzten Jahren gesehen habe. Ebenfalls sehr sehenswert!!!

Title article: Amazonen auf dem Mond
Date: 2008-09-23 12:19:52
Level: comment
Highlights und Durchhänger
Amazonen auf dem Mond erschien bei uns ca. zu der Zeit, als ich gerade zum ersten Mal Kentucky Fried Movie (KFM) gesehen hatte. Insofern war meine Erwartungshaltung wohl etwas sehr hoch angesetzt, da KFM imho wohl als Mutter des modernen Slapstick-/Nonsensekino angesehen werden darf. 
Die Amazonen konnten mein Zwerchfell tatsächlich nur gelegentlich reizen. Wenn der Film in einigen Episoden in Fahrt kommt, dann fielen die Lacher aber um so heftiger aus. 
Vielleicht liegt ein Grund für die m.E. teilweise unhumorige Sinnlosigkeit der Streifens, wie so oft, in der Qualität der Übersetzung begründet, bzw. auch in meiner Unkenntnis von Hintergründen zu Anspielungen auf Filmvorlagen, die durch den Kakao gezogen werden. 
Doch hier liegt sicher die hohe Kunst eines Regisseurs (insbesondere im Komödienfach!): Einen Film schaffen, den sich auf der einen Seite jeder anschauen kann, ohne nach 15 minuten ratlos und gelangweilt abzuschalten, aber auf der anderen Seite eben auch für Insider Sahnestückchen einzubauen, ohne dass der Film "an Fahrt verliert". 
Meine Meinung: 
Amazonen auf dem Mond ist ein Kann, aber kein Muss für Fans des gehobenen schlechten Geschmacks. 
Zu guter Letzt meine Lieblingsszene: 
Der "Unsichtbare" betritt nackend eine Bar, führt sich wunderbar albern auf und verstellt die Figuren zweier Schachspieler mit diebischer Freude. Einfach nur herrlich blöd!


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