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SchwachPerfekt 

C.H.U.D. II – BUD THE CHUD

oder: “Immer Ärger mit Bernie” meets “Return of the Living Dead”

USA 1988 / O: „C.H.U.D. II: Bud the Chud“ / AT: „C.H.U.D – Das Monster lebt“ / Prod.: Lightning Pictures /

Laufzeit: ca. 84 Min. / FSK: ab 16

Regie: David Irving / Musik: Nicholas Pike / Kamera: Arnie Sirlin / Schnitt: Barbara Pokras / Ausf. Prod.: Lawrence Kasanoff, Richard Keatinge / Prod.: Jonathan D. Krane / Buch: M. Kane Jeeves (= Ed Naha)

Darsteller: Gerrit Graham (Bud), Robert Vaughn (Colonel Masters), Brian Robbins (Steve), Bill Calvert (Kevin), Tricia Leigh Fisher (Katie), Bianca Jagger (Velma), Larry Cedar (Graves), Larry Linville (Dr. Jewell), Judd Omen (Sam), June Lockhart (Gracie), Robert Symonds (Proctor), Priscilla Pointer (Dr. Berlin), Jack Riley (Wado), Clive Revill (Dr. Kellaway) sowie Sandra Kerns, Norman Fell, Rich Hall, Jo Ann Dearing, Frank Birney, Sarah Berry, Jonathan Farwell, Marvin J. McIntire, ungenannt: Robert Englund (!) u.a.

Aus der Rubrik: Fortsetzungen, die die Welt nicht brauch. David IrvingÂ’s Teenie-Zombie-Klamotte hat nichts weiter mit Douglas CheekÂ’s C.H.U.D. – PANIK IN MANHATTAN (1984), in dem radioaktive Strahlung in der Kanalisation lebende Obdachlose zu glitschigen Ekel-Monstern mutieren läßt, gemein. Bis auf die Ausgangsidee: C.H.U.D. steht für Cannibalistic Humanoid Underground Dwellers. In einer Kleinstadt liegt in einem geheimen Forschungslabor so ein CHUD (Gerrit Graham als einziger Lichtblick) in seinem Tiefschlaf, obwohl die Regierung dieses Projekt abbrach. Drei dusslige Teenie-Plagen klauen die eingefrorene, genmanipulierte Leiche, ohne zu wissen welche Folgen ihre Tat hat: Das Unikum wacht auf und frisst bis zu einer High-School-Party durch die Nacht. Die gestartete Monsterjagd, angeführt vom nicht ganz astreinen Colonel Masters (SOLO FÜR O.N.K.E.L.-Serienstar Robert Vaughn), endet in einem einzigen Chaos... – und nicht nur diese. Irvings jämmerliche Zombie-Klamotte fängt schnell an zu langweilen, schließlich mußten ja unbedingt alle Klischees durchgenommen werden, die in so einem kindischem Untotenkuddelmuddel in Frage kommen. Alles in allem nichts weiter als ein bekloppter RE-ANIMATOR-Nachzieher und armseliger Vorläufer von RETURN OF THE LIVING DEAD III, in dem der Humor auf eine sehr schlichte Weise funktioniert und jegliche parodistische Ansätze, dank fehlender zündender Einfälle von Seiten des Regisseurs und Autors, im Keim erstickt. Es bedarf schon einem ausgeprägten schlechten Geschmack, um an dieser faden Spätachtziger-Jahre-Blödelei Gefallen zu finden.

  • Gerrit Graham war der gestresste Dr. Pankow in 6 „Parker Lewis“-Folgen (1990/91) und hatte einen Gastauftritt als rebellischer Q2 in der „Star Trek – Voyager“-Folge „Death Wish“ aus der 2. Staffel sowie als Alien-Jäger in der frühen „Deep Space Nine“-Episode „Tosk, der Gejagte“ aka „Captive Pursuit“. Außerdem sah man ihn unter anderem im Pudding-Sequel BEWARE! THE BLOB (1972) von DALLAS-Fiesling Larry Hagman, in Brian de Palmas Frühwerk DAS PHANTOM IM PARADIES (1974), Paul Bartels Kultfilm CANNONBALL! (1976), DES TEUFELS SAAT (1977), ICH GLAUB', MEIN STRAPS FUNKT SOS aka CLASS REUNION (1982), TERROR VISION (1986), Larry Cohens IT'S ALIVE III (1987), MARTIANS GO HOME (1990), CHUCKY II (1990), DAS PHILADELPHIA EXPERIMENT II (1993) und Jim Wynorski's Trash-Kalauer WASP WOMAN (1995) und DEMOLITION HIGH (1996).
  • In Nebenrollen mit dabei: Bianca Jagger (die, als sie anno dazumal mit Mick vorm Hochzeitsaltar stand, sicher nie im Traum dran gedacht hätte, in so einem Ulkfilm mitzuwirken), June Lockhart (Maureen Robinson in Irwin AllenÂ’s kultiger Sci-Fi-Serie LOST IN SPACE), Clive Revill (TANZ DER TOTENKÖPFE), Jack Riley (ANGRIFF DER KILLERTOAMTEN) und Larry Linville („Frettchengesicht“ Frank Burns aus M.A.S.H.), der mal wieder den Trottel-Arzt mit griffbereiter Schnapsbulle gibt.
  • Das sich Drehbuchautor Ed Naha (DOLLS) hinter einem Pseudonym verstecken musste liegt auf der Hand: Er ist nämlich auch als Filmkritiker bekannt...
  • „Die komödiantischen Elemente sind im Vergleich zum glatt durchgängigen ersten Teil weitaus schlechter, aber Graham ist als Monster ungekünstelt lustig.“ (Leonard Maltin, MOVIES AND VIDEO GUIDE)
  • „Abgesehen von den letzten 15 Minuten verbreitet sich gähnende Langeweile, mit schier unerträglicher Komik auf Pennälerniveau.” (A. Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)
  • „Dieses Monster ist ein totaler Blindgänger.“ (TV SPIELFILM)
  • „Nur unfreiwillig komisch, billig gemachte Effekte.“ (TV TODAY)

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Kommentare (2)Add Comment
noch mal kurz ich...
geschrieben von Gast2, April 22, 2007
...und zu dem ist C.H.U.D. 1 im Gegensatz zu diesem Filmchen wirklich mies, aber das ist nur meine Meinung!!! Ich bin zwar eher ein Splatterfilm-Freund, aber auch mal solche Filmchen sind nett. Und von denen wurden in den 80ern ja viele gedreht (z.B. Das Gehirn). Auf jeden Fall sind diese Filme meiner Ansicht nach unterhaltsamer als die Teenie-Horrorfilme aus den 90ern oder später...!
...
geschrieben von Gast2, April 22, 2007
Ich finde "Bud the CHUD" zwar auch billig, aber der Film ist unterhaltsam. Ich finde ihn gut, obwohl ich nur eine RTL2-Fassung besitze.

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Aktualisiert (Sonntag, den 25. März 2007 um 22:51 Uhr)

 
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