Deep Red (1994)
DEEP RED
USA 1994 / O: Deep Red / Laufzeit: 81 Min. / FSK: ab 16
Regie: Craig R. Baxley / Musik : Gary Chang / Kamera : Joao Ferndandes / Prod.: Timothy Marx, D. Brent Mote / Buch: D. Brent Mote
Darsteller: Michael Biehn (Joe Keyes), Joanna Pacula (Monica Quik), Lisa Collins (Mrs. Rickman), John de Lancie (Thomas Newmeyer), Tobin Bell (Warren Rickman), Steven Williams (Det. Sgt. Eldon James), Michael Des Barres (Lew Ramirez), John Kapelos (Mack Waters), Lindsey Haun (Gracie Rickman), Jesse Vint (Det. Rhodes) sowie Kevin Page, Jamie Stern, Hank Cheyne u.a.
Michael Biehn schleppt auf dem Tiefpunkt seiner Karriere ziemlich lustlos durch diese langweilige, monotone TV-Produktion, über die es sich kaum zu schreiben lohnt. Er ist der herunter gekommene Privatdetektiv Joe Keyes, der eines nachts Besuch von einer unbekannten, attraktiven Dame erhält, die ihm den Auftrag gibt, ihren Mann, den Wissenschaftler Warren Rickman (SAW-Psychopath Tobin Bell) zu beschützen. Keyes tappt in eine Falle, denn Rickman wird kaltblütig ermordet. Als Hauptverdächtiger auf der Flucht, sucht er seine geheimnisvolle Auftraggeberin auf: Mrs. Rickman (Lisa Collins). Sie eröffnet ihm, daß ihr Mann daß außerirdische Serum Red entdeckte, daß den körperlichen Zerfallsprozess aufhalten und sogar Missbildungen heilen kann. So ist z. B. Rickmans Tochter (Lindsay Haun) in der Lage, ihren jetzigen gesunden Fuß jederzeit in ihren alten, kranken Klumpfuß zurückverwandeln. In einer noch stärkeren Zusammensetzung kann das Zeugs namens Deep Red sogar Tote wieder auferstehen lassen. Schon bald wird er von Rickmans eiskaltem Boss Newmeyer (John de Lancie alias Q) gejagt, dessen Angreifer selbst dem Kugelhagel gegenüber resistent sind...
Billiger Film-noir-Verschnitt mit hanebüchenen SF-Elementen, lustlos agierenden Darstellern und keinerlei nennenswerten Ideen. Selten wurde die Suche nach dem ewigen Leben langweiliger umgesetzt. Regisseur Baxley (Stephen Kings ROSE RED) sollte sich ebenfalls der Deep Red-Verjüngerungskur unterziehen, würde ihm bestimmt ganz gut tun. Joanna Pacula (VIRUS) als Biehns Ex und Steven Williams (Mr. X in AKTE X) als ermittelnder Detective gesellen sich zur vielversprechenden Besetzung, die offenbar alle einen Kater hatten. Wieder abends beim Drehbuchlesen besoffen eingepennt, was? Das Ganze war selbst mit 81 Minuten derart uninteressant, daß ich keinerlei mehr Lust habe, etwas darüber zu schreiben.
- Ach ja, Mr. Baxley, ihre Anti-Raucher-Botschaft ist angekommen. Aber musste sie denn gar so aufdringlich sein? (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
- Reizvoll an DEEP RED ist die gelungene Mischung aus Film-noir-Motiven und einem Hauch von Science-Fiction. (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

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Aktualisiert (Donnerstag, den 20. März 2008 um 03:15 Uhr)


















