postheadericon Fliegende Untertassen greifen an

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SchwachPerfekt 

FLIEGENDE UNTERTASSEN GREIFEN AN

...und legen eine US-Militärbasis und diverse Washingtoner Sehenswürdigkeiten in Schutt und Asche. Einer der Invasionsfilme schlechthin, mit phantastischen Tricks von Ray Harryhausen

USA 1956 (s/w) / O: „Earth vs. Flying Saucers” / AT: ,,Invasion of the Flying Saucers” / Länge: 80 Min.

Regie: Fred F. Sears / Musik: Mischa Bakaleinikoff / Kamera: Fred Jackman / Schnitt: Danny D. Landers / Ausf. Prod.: Sam Katzman / Prod.: Charles H. Schneer / Buch: George Worthin Yates, Raymond T. Marcus (= Bernard Gordon) / LV: Curt Siodmak, angeregt durch „Flying Saucers From Outer Space“ von Donald E. Keyhoun

Darsteller: Hugh Marlowe (Dr. Russ Marvin), Joan Taylor (Carol Hanley Marvin), Donald Curtis (Major Hughlin), Morris Ankrum (General Hanley), John Zeremba (Prof. Kanter), Tom Browne Henry (Admiral Enrigh), Grandon Rhodes (General Edmunds), Larry Blake (Polizist), Charles Evans (Dr. Albert), Clark Howat (Sgt. Nash), Alan Reynolds (Major Kimberly), Frank Wilcox (Alfred Cassidy)

Raketenexperte Russ Marvin (Hugh Marlowe; PLANET DES GRAUENS) und seine frisch vermählte Frau Carol (Joan Taylor, DIE BESTIE AUS DEM WELTRAUM) müssen ihre Flitterwochen erst einmal aufschieben: Fliegende Untertassen haben eine geheime US-Militärbasis angegriffen. General Hanley (Morris Ankrum, INVASION VOM MARS), Carols Vater, überlebte als einziger den Angriff, wird aber bald von den Außerirdischen entführt. Als Russ und Carol Kontakt aufnehmen wollen, werden auch sie an Bord eines ihrer Raumschiffe gebracht. Dort erhalten sie den Auftrag, der Regierung folgendes Ultimatum zu überbringen: Die Erde wird vernichtet, falls nicht sofort deren Raketenversuche eingestellt werden! Plötzlich stirbt einer der Außerirdischen und Dr. Marvin entdeckt eine Schwachstelle...

Okay, handlungsmäßig macht diese Invasionsgeschichte nicht viel her: Die Story ist dünn und erinnert streckenweise (und ziemlich zurecht gebogen) an den drei Jahre zuvor entstandenen KAMPF DER WELTEN. Schade, daß das Drehbuch die Idee von den Aliens, welche sich durch die Raketenversuche auf der Erde bedroht sehen, nicht weiter verfolgt und ihnen „nur“ das übliche Kampfgetümmel (Sprich: Vernichtung und Bekämpfung der Außerirdischen) entgegen setzt. Dagegen boten Robert WiseÂ’s DER TAG, AN DEM DIE ERDE STILL STAND (1951, ebenfalls mit Hugh Marlowe) und Jack Arnolds GEFAHR AUS DEM WELTALL (1953) richtige Science-Fiction...! Inszenatorisch und darstellerisch bietet der Film reinste Routine, doch vielmehr sind es die drolligen Gimmicks, die einen erfreuen: Radkappen-UFOÂ’s, blecherne Aliens, Strahlenwaffen, diverse Dialog-Köstlichkeiten und liebenswert-kuriose Einfälle. In erster Linie sind es aber die charmanten und immer noch grandiosen Stop-Motion-Effekte der Trick-Legende Ray Harryhausen, die den Film zu einem unterhaltsamen Genre-Vergnügen machen. Sicherlich hatte Tim Burton für seine herrliche Sci-Fi-Verarsche MARS ATTACKS! (1996) auch FLIEGENDE UNTERTASSEN GREIFEN AN vor Augen, was weniger einer Veräppelung, als vielmehr einer Hommage nahe kommt. Wenn auch kein herausragender, dann zumindest ein kleiner Klassiker mit Nostalgiewert, an dem sich die Fans immer wieder erfreuen.

  • „..die Schauspieler sind bemüht, können aber der Handlung nicht den rechten Schwung geben; vieles wirkt gekünstelt; die Story ist dürftig, sie dient nur als Schaukasten für die Spezialeffekte. Und die haben es in sich.“ (Ronald M. Hahn & Volker Jansen, LEXIKON DES SCI-FI-FILMS)

  • ,,Â…reine Routine Â… Das Drehbuch ist entfernt von KAMPF DER WELTEN (1953) beeinflusst, aber es fehlt ihm die naive Größe des Films.“ (DIE SCI-FI-ENZYKLOPÄDIE-)

  • „Für das amerikanische Kino der 50er Jahre war dieser Film der letzte außerirdische Großangriff. Auch Hollywood verlor das Interesse an den Aliens, die nur noch einige Jahre in B-Pictures ihr Unwesen trieben.“ (Rolf Giesen, DER PHANTASTISCHE FILM)



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Kommentare (1)Add Comment
Fliegende Untertassen...
geschrieben von Fynn, April 09, 2008
Geil ! Macht einfach Spaß ! Heute würde man dafür 100 erte von Millionen Dollar ausgeben - R. Emmerich z.B. Aber...es geht auch anders ! Und unterhaltsam noch dazu !

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Aktualisiert (Montag, den 26. März 2007 um 20:16 Uhr)

 
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